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Im Training bin ich die Marathon-Strecke in zwei Abschnitten gelaufen. Eine Trennung der Strecke bietet sich in Teindeln an. Dort kann theoretisch ein Bus zurück in die Stadt genommen werden.

Kurzfassung: Die Strecke hat im Wesentlichen drei Anstiege. Der erste folgt bereits einige hundert Meter nach dem Start, wenn es Brachtweg hinauf geht - die Steigung hat es in sich. Der zweite Anstieg folgt von Pasel zur Hohenwibbecke, etwas mehr als 300 Höhenmeter am Stück. Der dritte Anstieg folgt von Teindeln bis zum Grävinglöh. Dort hat es mir mit bergauf bislang immer gereicht... :o)


Los geht es bei meinen Eltern in der Offenbornstraße, ganz in der Nähe des eigentlichen Starts "Am Umlauf". Nach ein paar hundert Metern ist dann Schluss mit lustig - der erste Anstieg steht an. Über den Brachtweg geht es richtig steil zum Tanneneck hinauf.

Nach ca. 1,6 km ist man oben und damit ca. 150 Meter höher. Am Tanneneck bietet sich den Läufern, die sich kurz umschauen - oder eine Pause nach dem Anstieg nötig haben - eine gute Aussicht auf Plettenberg. Am P-Weg Wochenende wartet hier eine riesige Milka-Kuh auf euch!

Vom Tanneneck geht es erst einmal abwärts. Wer zu schnell unterwegs ist, kann einen Abstecher zur Burgruine Schwarzenberg machen... ;o) Ansonsten einfach der Strecke bis ins Lennetal folgen. Mit ziemlich genau 4 km auf der Uhr kommt man nach Pasel.

Jetzt heißt es "warm anziehen". Von Pasel aus geht es zur Hohenwibbecke. Auf knapp 4 km überwindet man ca. 250 Höhenmeter mit teilweise über 20% Steigung. Wer hier nicht an seinen Maximalpuls kommt, schreibt mir bitte mal eine Mail... ;o) Oben angekommen wird man mit grandioser Aussicht belohnt.

Nach der Anstrengung geht es erholsam über einen Höhenrücken, bis man schließlich bei ca. 16 km auf eine große Freifläche "Am Birnbaum" kommt. Nach Querung der Straße geht es Richtung Teindeln einige Kilometer bergab.

Wenn man meint, eigentlich fast in Teindeln zu sein, knickt der P-Weg plötzlich nach rechts ab und es müssen noch einmal ein paar Höhenmeter überwunden werden. Anschließend geht es über ein kleines Trail-Stück nach Teindeln und ca. 22 km sind absolviert. Hier heißt es beeilen, sofern die Schranke offen ist...

In Teindeln wird die Lenne über eine alte Holzbrücke überquert und von Hilfringhausen aus geht es dann ca. 3,5 km stetig bergauf, bis man auf Höhe des Ortes Selscheid ist.

In Selscheid kann man nur kurz verschnaufen, da es - ein paar hundert Meter nach dem Wanderparkplatz - wieder zur Sache geht. Eine steile Rampe führt in den langen Anstieg zum Grävinglöh.

Am Grävinglöh ist für die Marathonläufer das Schlimmste geschafft. Die Ultramarathonis folgen weiter dem P-Weg, für die Marathonis geht es entlang der Hohen Molmert ins Elsetal hinunter.

Erst steil abfallend, dann meist in einer Ebene, führt der Weg an Wiesen und Feldern entlang und tangiert dabei Bremke, Holthausen und Edenborn.

Am Edenborn geht es noch einmal auf ein Trailstück. Schnell an Höhe verlierend kann man zwischen den Bäumen den ein oder anderen schönen Blick auf Plettenberg erhaschen, bevor es zum Zielspurt auf die letzten paar Meter Asphalt geht.

Wenn dieser Dachstuhl ins Blickfeld kommt, ist es geschafft - das Ziel am "Alten Markt" ist erreicht und etwas mehr als 42 km sind absolviert.

Fazit: Die P-Weg-Marathon-Strecke hat es in sich - dafür braucht man ja nur auf das Höhenprofil schauen. ;o) Die zweite Hälfte des P-Wegs ist zum Glück aber deutlich einfacher als die erste Hälfte - wenn man es bis zum Grävinglöh geschafft hat, ist der Rest nicht mehr schwierig.
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