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Herzlich willkommen zur Reisebeschreibung unserer Hochzeitsreise durch den Südwesten Norwegens vom 14.07.2002 bis zum 28.07.2002.
Viel Spaß beim Lesen wünschen Nicole und Sebastian.
Fagernes - Dokka 14.07.2002
Fagernes? Der Nicht-Norwegen-Kundige braucht wohl erstmal einen Atlas... So auch wir, als wir das erste Mal den Namen unseres Zielflughafens gelesen haben. Fagernes liegt nordwestlich von Lillehammer. Der Flughafen ist klein und gemütlich. Auf dem Parkplatz des Flughafens haben wir unser erstklassig ausgestattetes Wohnmobil in Empfang genommen und sind nach kurzer Einweisung losgefahren.
In Aurdal gibt es einen Supermarkt, der auch am Sonntag geöffnet hat (Achtung, Ausnahme!) - wahrscheinlich, weil Trolltours jeden Sonntag WoMo-Touristen nach Fagernes karrt ;o).
Auf unserem Weg Richtung Lillehammer sind wir nachmittags noch bis Dokka weitergefahren. Der schöne Campingplatz bot uns die Gelegenheit, die (fast) nicht untergehen wollende Sonne zu genießen.
Dokka - Lenningen - Lillehammer 15.07.2002
Von Dokka aus sind wir über Straßen und befestigte Pisten zu einer Wanderung mit Ausgangspunkt in Lenningen gefahren (Achtung, der Rother Wanderführer gibt den Ausgangspunkt nördlich an, obwohl er südlich des Hüttengeländes liegt). Die Aussichtsreiche Wanderung brachte uns bei hervorrangendem Wetter durch Moor (Achtung, Mückenspray nicht vergessen!), Fjellbirken und Hochlandschaft auf den 1414 Meter hohen Spåtind. Dort konnten wir das erste mal die grandiose Aussicht über Norwegens naturbelassene, ruhige Landschaft genießen.
Im Anschluss an die Wanderung sind wir noch nach Lillehammer weiter gefahren und haben uns abends einen schönen Sonnenuntergang an Norwegens größtem Binnengewässer angesehen.
Lillehammer - Otta 16.07.2002
Bei gutem Wetter sind wir zu Fuß durch die beschauliche Fußgängerzone zum schön angelegten Freilichtmuseum Maihaugen spaziert. Dort gibt es eine Menge alter Holzhäuser mit Grasbedachung aus dem Gudbrandsdal zu bestaunen.
Mit dem WoMo sind wir anschließend zur Olympiaanlage gefahren. Insbesondere die Sprungschanzen waren interessant, da dort gerade ein Trainingsspringen auf der kleinen Schanze stattfand. Das schöne Wetter lud förmlich dazu ein, eine Weile oberhalb der Sprunganlage die Aussicht zu genießen.
Zum Abschluss des Tages sind wir noch nach Norden, Richtung Rondane Nationalpark gefahren und haben auf einem Campingplatz in Sel (nördlich von Otta) übernachtet.
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