Nächster
Termin:
ob und wann wird Ende Oktober bekannt gegeben |
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Nächster
Termin:
15. Oktober 2005 |
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Start und Ziel:
Plettenberg im märkischen Sauerland
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Start und Ziel:
Fleckenberg im Hochsauerland
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Strecken:
Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon
(67 km); Marathon und Ultramarathon auch für Walker und Wanderer; zusätzlich Marathon und
Ultramarathon (82 km) für Mountainbiker
(12. September)
Alle Strecken führen über den
gesamten oder einen Teil des P-Wegs, der
die Stadt Plettenberg umrundet.
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Strecken:
Halbmarathon und Marathon
Von Fleckenberg aus führen die Strecken
über einen "Zubringer"
auf den Rothaarsteig, folgen diesem für
einige Kilometer, um dann wieder ins Lennetal
nach Fleckenberg hinabzuführen.
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Streckenprofil (Marathon-Strecke):
Laut Ankündigung 1003 Höhenmeter; aufgrund von Streckenänderungen müssten es nach meinen Recherchen aber ca. 1080 Höhenmeter sein.
Lange An- und Abstiege über die
gesamte Strecke verteilt (drei Berge werden
überwunden). Einige Anstiege mit
über 20% Steigung. Im Mittelteil
leicht welliger Streckenabschnitt über
einen Höhenrücken. Die letzten
Kilometer geht es über Trampelpfade
steil bergab.
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Streckenprofil (Marathon-Strecke):
838 Höhenmeter
Langer gleichmäßiger Anstieg
zum Rothaarsteig. Dort tendenziell leichter
Anstieg bis zum höchsten Punkt der
Strecke. Anschließend ziemlich steiler
Abstieg, anfangs auf Asphalt. Die letzten
Kilometer führen relativ flach durchs
Lennetal.
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Streckenbeschaffenheit:
Überwiegend Waldwege; ein paar
Kilometer Asphalt; ein paar Kilometer
Trampelpfad.
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Streckenbeschaffenheit:
Überwiegend Waldwege; ein paar
Kilometer Asphalt; ein paar Kilometer
Trampelpfad.
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Der Lauf:
Nach Gewitter in der Nacht bedecktes Wetter
mit vereinzelten Schauern - ca. 15° C Lufttemperatur.
Start um 7:30 Uhr in der Innenstadt Plettenbergs.
Nach fünfhundert Metern folgt dann
schon der erste knackige Anstieg hinauf
zum Tanneneck. Ich kann mich wieder einmal
nicht bremsen und drehe etwas zuviel auf...
Am "Gipfel" erwartet eine aufgeblasene,
zu durchlaufende lila Milka-Kuh das Läuferfeld
als Belohnung für den Anstieg.
Nach dem Abstieg und Verpflegung (im
Angebot sind von Anfang an Wasser, Iso,
Cola, Bananen, Äpfel und Schnittchen)
im Plettenberger Ortsteil Pasel geht es
auf der gegenüberliegenden Talseite
die "Plettenberger Mauer" mit
ca. 300 Höhenmetern auf einer Strecke von 4 km hoch.
Stellenweise mit über 20% Steigung.
Ich muss meinem hohen Anfangstempo Tribut
zollen und mich den Berg ganz schön
hochkämpfen. Oben wird man eigentlich
mit herrlicher Aussicht belohnt - heute
gibt es aber nur Wolkensuppe, so weit
das Auge reicht.
Der P-Weg - und damit die Läuferschar
- folgt einem Höhenrücken mit
relativ geringen Höhenschwankungen
und lässt einen ein wenig zu Luft
kommen. Der Höhenrücken wird
verlassen und im Tal sind ca. 23 km absolviert.
Auf der anderen Talseite geht es mit
ordentlicher, laufbarer Steigung mehrere
Kilometer zum Ortsteil Selscheid hinauf.
Nach Überquerung der Straße
folgt ein mehrere hundert Meter langes
Steilstück. Alle Läufer um mich
herum (mich eingeschlossen) gehen hier.
Mit laufbarer Steigung geht es weiter
bergauf, bis auch der höchste Punkt
des dritten Berges überwunden ist.
Von hier aus geht es im Prinzip nur noch
bergab. Nach einigen Kilometern Waldweg
führt die Marathonstrecke über
schmale Trampelpfade steil bergab Richtung
Innenstadt. Laute Musik lässt
nun schon die Stimmung im Zielbereich erahnen.
Zum Schluss muss man sich noch einmal
um die Innenstadt Plettenbergs quälen,
bevor es auf die Zielgerade geht. Im Ziel
läuft man über eine Bühne
und wird von mehreren hundert Zuschauern
gefeiert. Als Getränke werden Wasser
und Cola, zur kurzen Stärkung Streußelkuchen
gereicht.
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Der Lauf:
Wechselhaftes Wetter mit teilweise ergiebigem
Niederschlag - ca. 8° C Lufttemperatur.
Start um 13:00 Uhr auf dem Sportplatz
in Fleckenberg (Wer hat sich die Zeit
ausgedacht?! Passt weder zum Frühstück,
noch zum Mittagessen...). Nach einer Runde
auf dem Sportplatz geht es zum Aufwärmen
durchs Lennetal.
An der ersten Verpflegungsstation gibt
es süßen Tee und ein Multivitamingetränk.
Kein Wasser?! Da ich ohne Trinkflasche
gestartet bin, nehme ich zähneknirschend
einen Becher Tee.
Aus dem Lennetal hinaus folgt der Weg
mit moderater (gut laufbarer) Steigung
einem Zubringer zum Rothaarsteig. Der
Rothaarsteig selbst führt über
einen Höhenkamm. Tendenziell geht
es zwar bergauf, immer wieder aber auch
ein paar Meter bergab. An den folgenden
Verpflegungsstellen gibt es zum Glück
auch Wasser - und zur Stärkung Bananen.
Gute zwei Stunden nach dem Start fängt
es an zu regnen. Der Lauf auf der eh schon
sehr nassen Strecke wird zu einer Crosslauf-Schlammschlacht.
Immer wieder muss man den Weg verlassen
und neben dem eigentlichen Weg laufen,
um nicht in Wassergräben bis über
die Knöchel zu versinken. Es macht
zwar Spaß, aber das Hin- und Herspringen
über Wurzeln und das konstante "Schuhe
aus dem Matsch freisaugen" kostet
allerdings mehr Kraft als notwendig. Irgendwann
hört der Regen wieder auf und nach
links und rechts gibt der Wald zwischendurch
wieder schöne Panoramaausblicke frei.
Nach ca. 30 km erreicht man das Dorf
Schanze. Wie auf einer Schanze geht es
fast im freien Fall ins Tal. Obwohl ich
eigentlich immer gut bergab laufen kann,
werden meine Oberschenkel auf diesem Stück
schwer wie Blei. Vielleicht doch noch
leichte Nachwirkungen vom P-Weg-Marathon?
;o)
Nach einem letzten flachen Anstieg entlang eines Siepen geht
es über ein relativ langes Asphaltstück
nach Latrop und von dort dann durch das
Lennetal zurück nach Fleckenberg.
Das Ziel ist direkt vor der Schützenhalle
- eine Runde auf dem Sportplatz bleibt
einem erspart. ;o) Im Ziel gibt es warmen
Tee und Wasser (?). Zur Stärkung
gibt es leider nichts. Zum Glück
kann man gegen Bares ein paar Meter weiter
Brat- und Currywurst kaufen.
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Beurteilung:
| + |
Überdachter Zielbereich, der
Teilnehmer und Zuschauer vor Regen
schützt |
| + |
Schöne Strecke |
| + |
Sowohl Parkmöglichkeiten in
direkter Nähe und "Park
and Ride" |
| + |
Zeitmessung per Chip |
| + |
Überdurchschnittliche Streckenversorgung
(Wasser, Iso, Cola, Bananen, Äpfel,
Schnittchen) |
| + |
Hunderte von Zuschauern im Zielbereich |
| + |
Finisher-Shirt |
| + |
Fotoservice mit sehr günstigen
Fotos |
| + |
Pasta-Party mit Live-Musik |
| = |
Verbesserungsfähige Versorgung
im Ziel; Getränke und Streußelkuchen |
| = |
Verbesserungsfähige Startnummernausgabe |
| - |
Stellenweise etwas unklare Streckenkennzeichung
(zumindest für Ortsunkundige) |
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Beurteilung:
| + |
Schützenhalle direkt bei Start
und Ziel bietet bei schlechtem Wetter
guten Schutz |
| + |
schöne Strecke, wenn auch die
Prospektfotos einen längeren
Trampelpfadanteil vermuten lassen |
| + |
Parkmöglichkeiten in direkter
Nähe |
| + |
Nachmeldungen ohne Meldegebühr
(halte ich allerdings für riskant,
da sehr schlecht kalkulierbar ist,
wie viele Läufer starten) |
| + |
Gute Kennzeichnung der Strecke |
| + |
Falke-Laufsocken (wobei ein Finisher-Shirt
letztlich cooler ist) |
| = |
Durchschnittliche Streckenversorgung
(Wasser, Tee, Cola, Bananen) |
| - |
Schlechte Versorgung im Ziel; nur
Getränke |
| - |
Kaum Zuschauer, weder an der Strecke,
noch im Ziel (fand ich selbst für
einen Waldlauf mager) |
| - |
Verbesserungsfähige Startnummernausgabe
(Nachmelder waren deutlich schneller
als Vormelder ;o)) |
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Gesamturteil:
Endlich gibt es im Sauerland anspruchsvolle,
insgesamt sehr gut organisierte Laufveranstaltungen.
Insbesondere für Erstveranstaltungen
halte ich beide Veranstaltungen für
gelungen.
Auch wenn meine Laufzeiten (P-Weg 4:08
h; Rothaarsteig 4:07 h) anderes vermuten
lassen, stufe ich den P-Weg schwieriger
ein. Zwischen P-Weg und Rothaarsteig lagen
schließlich nur fünf Wochen und
ich habe nicht konsequent weiter trainiert,
sondern bin den Rothaarsteig nur "just
for fun" mitgelaufen. Während
ich beim P-Weg mit den Anstiegen zu kämpfen
hatte, war es auf dem Rothaarsteig der
lange, steile Abstieg.
Panoramamäßig gibt es für
mich keinen klaren Sieger. Zwar ist
der Rothaarsteig durch intensives Marketing
bekannter (es gibt sogar eine Rothaarsteig-Wurst
- das nenne ich Merchandising...), der
P-Weg steht ihm aber in nichts nach (siehe
auch meine Fotos vom P-Weg).
Klarer Vorteil beim P-Weg ist die Streckentrennung
von Marathon und Ultramarathon nach 32
km. Wenn die Beine nicht mehr mitmachen,
kann man einfach auf die Marathonstrecke
abbiegen und wird für den Marathon
gewertet.
Mir persönlich hat der P-Weg
insgesamt besser gefallen. Dennoch:
Wer beide Läufe noch nicht kennt,
sollte einfach beide mitlaufen und sich
eine eigene Meinung bilden. Das Sauerland
ist jedenfalls um zwei schöne Sportereignisse
reicher!
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